Seit der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vom 21. Juli 2004 werden Stromnetzbetreiber verpflichtet, Strom aus erneuerbaren Energien vorrangig abzunehmen und dafür einen festgelegten Preis zu zahlen.

Verkaufen sie ihren eigenen produzierten Strom und finanzieren sie damit ihre Investition - zum Null-Tarif.

Die Einspeisevergütung für PV-Anlagen, welche bis 30. Juni 2011 in Betrieb gehen, beträgt bei einer Dachanlage bis 30 kWp

0,2874 € pro kWh garantiert auf 20 Jahre

Mit dem Inkrafttreten des EEG hat sich der gewünschte Boom bei der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen eingestellt. Insgesamt wurden bisher in Deutschland laut dem Bundesumweltministerium Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 9.800 MW installiert (Stand 2009). Nirgends in der Welt wurden damit so viele Solarstromanlagen ans Netz genommen wie in Deutschland.

Ziel der Bundesregierung ist es, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung bis 2020 auf mindestens 20 % zu steigern. Bis 2050 soll etwa die Hälfte des gesamten Energiebedarfs in Deutschland aus erneuerbaren Energien gedeckt werden.